Ellbogendysplasie: Eine Erkrankung mit erblicher Basis, die Ellbogen werden meist leicht nach außen gedreht, die Vorderzehen drehen nach innen. Das Gelenk ist dick und verursacht Schmerzen.

Intraartikuläre Frakturen treten als Folgeerscheinung von Wachstumsdeformitäten des Skelettes besonders häufig im Ellenbogengelenk auf, und zwar als

-Fraktur des Processus anconeus,

-Absprengfraktur des Processus coronoideus ulnae.

Bild unten: Fraktur des Processus anconeus, kann dadurch entstehen,

 dass es infolge von Wachstumsstörungen an Radius und Ulna 

bzw. Rotatin des Humerus zur Inkongruenz im Ellenbogengelenk kommt,

 die den Processus anconeus während einer Ellenbogenstreckung absprengt.

Sein Knochenanker tritt in Alter von 3 Monaten auf, 

und seine Fuge ist am Ende des 4 Lebensmonats geschlossen.

 Dabei sind rassespezifische und individuelle Unterschiede

 (z.B. Verzögerungen bei großwüchsigen Rassen) durchaus möglich.

 Für eine Fraktur ist der Anconeusfortsatz besonders

 in und nach dieser Zeit anfällig, die entsprechende Symptomatik tritt

 vorwiegend im Alter von 5-9 Monaten auf.

Die klinischen Erscheinungen sind durch eine schleichende,

 manchmal nur nach längerer Belastung ein- oder beidseitig 

auftretende Lahmheit gekennzeichnet.  

 

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